Theaterstück. 2021.

Regie: Alania Gonzalez
Regieassistenz: Klara Howorka,
Nadine Schimetta
Textbuch und Besetzung: Alania Gonzalez, Michelle Fuhrmann, Klara Howorka, Nadine Schimetta, Marcus Wagner, Enno Wiechmann
Bühnenbild und Visuals: Georg Hampe, Marcus Wagner
Licht, Kostüme und Maske: Michelle Fuhrmann
Musik: Kid Kodama, Parasite, KSAWA, Robin Kaggl, Pauls Jets
Mit Unterstützung von: Cash.for.culture, ÖH Bundesvertretung
Premiere: 14. Juli 2021 im Dschungel Theater Wien
Preise: Cash.for.Culture – Raiffeisen Club Special Award 2021, 1. Platz
Ein Theaterstück über das Leben in den Mittzwanzigern
Mitte 20 zu sein kann ziemlich schwer sein. Man muss Verantwortung übernehmen und Entscheidungen treffen, die ausschlaggebend für die eigene Zukunft sind, obwohl man oft gar nicht weiß, was man will. Viele Leute in diesem Alter stecken in einer „Quarterlife crisis“: die sogenannte Sinnkrise der Mittzwanziger.
2020 wurde das Projekt 1⁄4 Leben von Alania Gonzalez ins Leben gerufen. Ziel war es, aus den eigenen Herausforderungen etwas zu schöpfen und gleichzeitig einen sicheren Raum zu erschaffen, in dem man sich über diese austauschen konnten. Alle sechs Teilnehmer*innen waren Mitte 20 und hatten die Quarterlife Crisis am eigenen Leib erlebt. Nach intensiver Auseinandersetzung mit der Thematik und einem Workshop in Form von Schauspieltraining, Sprechtraining, Improvisationen, Körper- und Gruppenarbeit, entstand das Theaterstück 1⁄4 Leben, das am 14. Juli 2021 Premiere im Dschungel Theater Wien feierte.
Uns war bewusst, dass diese Krise zu wenig thematisiert und in der Kunst repräsentiert wird. Wir wollten ein Stück kreieren, mit dem sich junge Menschen identifizieren können und sich dadurch weniger alleine fühlen. Denn auch wenn wir nicht alle im selben Boot sitzen, sind wir alle im selben Sturm. Wir hofften außerdem, dass die Sichtbarkeit der Thematik auch anderen Generationen helfen würde, unsere besser zu verstehen. Dass diese Ziele erreicht wurden, zeigte sich bei den Publikumsgesprächen, die nach den Vorstellungen stattfanden, als sich das Publikum uns gegenüber öffnete und über eigene Erfahrungen sprach.
Das Projekt erhielt den 1. Platz beim „Cash.for.Culture – Raiffeisen Club Special Award 2022“.

















